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Rezension: LA Noire

29. Juni 2011

Rockstar Games hat ein neues Spiel aus dem Genre Egoshooter auf den Markt gebracht.
Erdacht und kreiert wurde LA Noire vom erfolgreichen Team Bondi. Spielbar wird dieser Action-Krimi für alle ab 18 Jahre und ist sowohl für die xbox360 als auch für die Playstation3 erhältlich.

Vom Heute ins L.A. der `40er Jahre

Die Handlungsgrundlage von LA Noire bildet Los Angeles in den `40 und `50 Jahren. Anders als der offizielle Trailer handelt es sich bei diesem Spiel aber nicht um ein reines Schießfest, sondern dem Spieler werden beim Lösen von Mordfällen und Rätseln durchaus eine Menge an Kombinationsvermögen abverlangt. Hauptfigur und Protagonist dabei ist Cole Phelps, der als Streifenpolizist von einem aufregenden Kriminalfall in den anderen gerät und den Spieler aktiv in das Geschehen mit einbindet.

Der schwarz-weiß-Film war gestern

Wenn LA Noire auch in einer längst vergangenen Zeit spielt, die Grafiken und vor allem die Animationen sind auf dem neuesten Stand der Technik. So wurden Gesichtsausdrücke von echten Schauspielern verwandt und mit der Motion-Capturing-Technologie in die animierten Gesichter des Spiels integriert. So können die Verdächtigen verschiedene Mimiken zeigen, die Cole Phelps deuten muss.

Alles in allem handelt es sich bei LA Noire um ein besonderes Spiel, das den Action-Sector sehr detailverliebt bereichert. Wer allerdings reine Ego-shooter-Spiele bevorzugt, könnte bei LA Noire vielleicht zu kurz kommen.

[via]

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Schieß die EHEC Bakterien weg!!

15. Juni 2011

Als ich das EHEC-Spiel fand erwartete ich zunächst ein Suchspiel. Denn lange genug dauerte die Suche nach dem Erreger ja. Doch was ich fand war ein Gemüsekorb mit einer Gurke.

Man klickt die Schaltfläche der Gurke und landet mitten in einer Jagt nach guter alter Moorhuhn-Manier. Mit einer zum Fadenkreuz gewandelten Maus beschießt man klickender Weise den fiesen Erreger, welcher in alle Richtungen wuselnd den Bildschirm Kreuzt.
In vier Levels angeordnet, einmal quer durch den Korb von Gurke bis Tomate geht die wilde Jagt. Runde für Runde wird der Mikroskopische Fiesling etwas schneller. Die Punkte der einzelnen Durchgänge ergeben am Ende eine Gesamtpunktezahl die sich gewaschen hat. Oder eben nicht, dann sollte man es als Ansporn zum Üben verstehen. Schließlich möchte man ja seine Freunde auf Twitter Facebook oder via E-Mail mit entsprechender Punktzahl herausfordern.

Etwas Schmucklos vielleicht, doch das Spielprinzip gibt immer noch einiges her, an Kurzzeitunterhaltung für die kleine Büropause. Und die Möglichkeit seine Freunde und Kollegen in Punkten zu übertrumpfen motiviert doch auch immer wieder aufs neue. Das EHEC-Spiel ist einen Besuch wert.