Devil May Cry 4 – gigantische Gegner und furiose Finishes

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"Es könnte jetzt gleich ein Bisschen weh tun."

Es könnte jetzt gleich ein Bisschen weh tun.

Nachdem ich zuletzt eine Reihe von Spielen gespielt habe, die aus mir unverständlichen Gründen Antialiasing für bessere Beleuchtung geopfert haben, wie zum Beispiel Mass Effect oder Spore, war Devil May Cry 4 ein echter Balsam für meine Augen.

Hübsch gerade Kanten anstatt einer Welt aus Treppen – aahh 🙂

Guten Flug

Guten Flug

Hervorgegangen aus einer Tradition von Playstation exklusiven Spielen schwächelte die Serie noch stark bei ihrem ersten Auftritt auf dem PC. Devil May Cry ist auf der Tastatur grundsätzlich unnötig schwer zu spielen. Ein Gamepad sei daher definitiv empfohlen. In DMC 3 gab es bei der Umsetzung noch einige Probleme. So war bei manchen Gamepads noch ohne Möglichkeit auf Änderung der rechte Analogstick zum Laufen anstatt zur Kamerasteuerung konfiguriert, was schon einfache Kämpfe zu einem unüberwindbaren Hindernis werden ließ. Letztendlich musste ich die Navigation auf der Tastatur mit WASD erledigen, während ich mit der anderen Hand die Angriffstasten auf dem Gamepad bediente. Abhilfe schaffte damals ein Patch, der allerdings erst lange nach Release erschien.
Seit damals hat man offensichtlich dazu gelernt, denn die Konfiguration des Gamepads funktioniert hier sowohl im Konfigurator, als auch ingame völlig problemlos.

Die gegenüber den Vorgängermodellen stark verbesserte Hardware der aktuellen Spielekonsolen erlaubt auch PC-würdige Ports von Konsolenspielen. Devil May Cry 4 gehört mit seiner knackigen Grafik mit Sicherheit dazu.

Nero mit Devil Bringer

Nero mit Devil Bringer

DMC4 zeichnet sich gegenüber seinen Vorgängern vor allem dadurch aus, dass man zunächst nicht mehr den alteingesessenen Charakter Dante spielt, sondern den jungen Ritter Nero, der mit einem dämonischen rechten Arm, dem sogenannten „Devil Bringer“ auftrumpft. Dieser erlaubt etwas Abwechslung im Vergleich mit den vorangegangenen Spielen, da so neue eindrucksvolle Wurfattacken möglich werden.

Dass Dante jedoch keineswegs aus den Devil May Cry Spielen verschwindet, zeigt schon die Eröffnungssequenz, in der Dante mal eben ein Attentat auf das religiöse Oberhaupt der Story verübt, woraufhin eine von mehreren Auseinandersetzungen zwischen Nero und Dante folgt.
Nachdem es Dante zu entkommen, erhält Nero von Credo, Hauptmann der Heiligen Ritter, der Leibwache seiner nun durchlöcherten Heiligkeit, und Bruder von Neros Geliebter Kyrie, den Auftrag Dante zu verfolgen und zu töten. Im Verlauf der Geschichte und nach einigen Gesprächen mit Dante muss Nero jedoch feststellen, dass „Seine Heiligkeit“ gar nicht so heilig ist, wie er die Bewohner der Stadt immer glauben ließ…

Wirklich beeindruckt war ich von den Bosskämpfen. Die Bosse sind zwar wie immer riesig aber was diesen Teil über die anderen erhebt, sind die grandiosen Finishes. Jeder Bossgegner fällt nach mehreren starken Attacken in einen Taumelzustand, in dem man ihm mit dem Devil Bringer ordentlich eins verpassen kann. Die darauf folgende Attacke ist ein wahrer Augenschmaus und ist mit statischen Bildern kaum einzufangen. Trotzdem hier mal eine kleine Auswahl:

Finish him!

Finish him!

Fatality!

Fatality!

Mundspülung

Mundspülung

Bäm!

Bäm!

Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen?

Darmspülung

Darmspülung

Außerdem steht einem insbesondere als Dante – denn so viel sei verraten: ab der Hälfte des Spiels darf man wieder Dante spielen – ein Waffenarsenal von tödlicher Effizienz und unermesslichem Coolnesgrad zur Verfügung.

Einzig das für einen Devil May Cry Titel überraschend schmalzige Ende hat mich leicht enttäuscht. Das geheime Ende, welches freigeschaltet wird, indem man während des Abspanns 2 Minuten lang die Gegnermassen in Schach hält, ist dafür umso cooler und entspricht voll und ganz dem Stil der Serie.

Zusammenfassung:

  • Knackige Grafik
  • Gewohnt eindrucksvolle und humorvolle Cutscenes
  • Spektakuläre Bosskämpfe
  • Abwechslung durch neuen Hauptcharakter mit frischen Attacken
  • Devil Bringer!

Gesamtwertung:

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Eine Antwort to “Devil May Cry 4 – gigantische Gegner und furiose Finishes”

  1. Crysis Warhead - wäre wohl besser ein Addon geblieben « PC Gamer Blog Says:

    […] PC Gamer Blog « Devil May Cry 4 – gigantische Gegner und furiose Finishes […]

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